Hereinspaziert, die "Pension Schöller" öffnet im März

Philipp Klapproth ist vermögend und kann sich durchaus vorstellen, seinem Neffen Fredy bei dessen Existenzgründung unter die Arme zu greifen – allerdings nicht ohne dafür zumindest eine kleine Gegenleistung zu bekommen: Er möchte einen Abend in einer Nervenheilanstalt mit echten Verrückten verbringen. Doch wie soll Fredy das anstellen? Er führt seinem Onkel mangels Alternativen die Pension Schöller als Ort für Geistesgestörte vor – in der Hoffnung, die extrovertierten Gäste des Hauses erscheinen für den Schwindel verrückt genug. Philipp Klapproth bekommt es nun mit einem Weltreisenden, einer Schriftstellerin, einem Major a.D. und einem überambitionierten Mann, der trotz eines kleinen Sprachfehlers Schauspieler werden will, zu tun. Im wilden Durcheinander um normale Verrückte und verrückte Normale weiss am Ende keiner mehr, was gespielt wird ...

Carl Laufs und Wilhelm Jacoby gehören zu den meistgespielten Schwankautoren des ausgehenden 19. Jahrhunderts. «Pension Schöller», im Jahr 1890 in Berlin uraufgeführt, wurde sogar ins Japanische übersetzt.

Nach über 120 Jahren kommt die Pension Schöller endlich auch in St. Margrethen auf die Bretter. Der Regisseur Michael Weder bearbeitete die Fassung von Harry Sturzenegger und hat die Rollen auf unser bewährtes Ensemble zugeschnitten.

Wir versprechen Ihnen, dass Ihre Lachmuskeln stark strapaziert werden.

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